• englische Übersetzung
  • französische Übersetzung
  • polnische Übersetzung

Brandenburg an der Havel - die Stadt im Fluss

Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch Brandenburg an der Havel. Noch bis 1715 bestand Brandenburg aus 2 separaten und voneinander unabhängigen Städten, die jeweils von starken Befestigungsmauern mit Wehrtürmen umgeben waren. Von den ursprünglichen Tortürmen sind heute noch 4 Stück erhalten. Das sind der Rathenower Torturm, der Mühlentorturm, der Plauer Torturm und der Steintorturm. Wobei Letzterer als einziger dauerhaft begehbar ist. Als Teil der Ausstellung im Frey-Haus ist dieses Denkmal auf jeden Fall einen Besuch wert. Brandenburg besteht im wesentlichen aus 3 Stadtteilen.

Die Altstadt sticht durch ihre historischen Bauten und dem Charme einer mehr als 1000 Jahre alten Stadt heraus. Zu besichtigen sind das Altstädtische Rathaus mit dem davor stehenden Roland. Der Roland ist der Schutzpatron der Stadt. Auf seinem Kopf wächst seit jeher ein Büschel „Donnerbart“. Der Legende nach soll er den Roland vor Blitzschlag schützen.

Die Neustadt hingegen lockt mit dem Flair einer modernen Stadt, obschon auch hier immer wieder die historischen Gebäude ins Auge fallen. Hier findet das Leben statt. Es laden gemütliche und versteckte Restaurants und immer gern besuchte Cafés zum Verweilen ein. Zudem ist in dem Bereich um den Neustädtischen Markt die Einkaufsmeile der Stadt gelegen.

Hier finden Sie alles. Vom Elektronikmarkt bis hin zu individuellen Läden für Kleidung. Besonders schön sitzt man auch unter und neben der Jahrtausendbrücke. Auf mehreren großen Stufen entlang der Havel ist hier der beste Platz um mit einer Tasse guten Kaffees die Seele baumeln zu lassen.

Ein Tipp. Mitten auf dem Neustadt Markt befindet sich ein originalgetreues 3D-Relief der Stadt. Auf diese Weise können Sie Brandenburg auch mit ihrem Tastsinn erfahren.

Die Dominsel ist der Letzte von drei Stadtteilen aus denen Brandenburg besteht. Hier muss vor allem anderen der Dom selbst genannt werden. Nicht zuletzt als Namensgeber dieses Stadtteiles. Auch die Ritterakademie hat eine lange Tradition in Brandenburg. Ursprünglich als Schule für den hiesigen Adel errichtet, wurde sie im Laufe der Zeit durch viele verschiedene Schulformen genutzt. Heute befindet sich eine evangelische Grundschule darin.

Wer ein wenig Mühe nicht scheut, dem sei die Friedenswarte empfohlen. An der höchsten Stelle des Marienberges steht der so bezeichnete Aussichtsturm. Mit einer Höhe von über 32 Metern bietet die Friedenswarte eine traumhafte Aussicht über Brandenburg und das Umland. 180 Stufen über 10 Etagen wollen erklommen sein für diesen Blick aus luftiger Höhe.

Die Stadt im Web: www.stadt-brandenburg.de

... zurück zur Übersicht | ... nach oben zum Seitenanfang

Etwas zur Geschichte der Stadt

Um 500 erfolgte die Besiedelung der späteren Mark Brandenburg durch die Slawen (vom Stamm der Heveller). Die bis dahin hier lebenden Germanen hatten das Gebiet im Zuge der Völkerwanderung verlassen. Der erste deutsche König Heinrich I. eroberte 928 die Burg „Brandenburg“. Doch erst 948 erfolgte die urkundliche Erwähnung der Stadt Brandenburg mit der Stiftung des Bistums durch Otto I.

Etwa 35 Jahre später erhoben sich die Slawen zum Aufstand und sicherten sich die erneute Vorherrschaft in diesem Gebiet für weitere 170 Jahre. Nach 1150 und dem Tod des letzten Slawenfürsten Pribislaw (welcher zum Christentum übergetreten war) hätte die eigentliche Besiedlung der Mark Brandenburg beginnen können. Das geschah allerdings erst 1134, als Albrecht der Bär die Nordmark von Kaiser Lothar III. als Lehen erhielt. Die Nordmark wurde im 10. Jahrhundert eingerichtet und umfasst die Mark Brandenburg und einige kleine Gebiet um sie herum. Albrecht der Bär beginnt mit der Rückeroberung der vorher an die Slawen verlorenen Gebiete und nennt sich fortan „Markgraf von Brandenburg“.

 

1170 Ersterwähnung der „alten Stadt Brandenburg“ auf der westlichen Havelseite (Altstadt).

1196 Ersterwähnung der „neuen Stadt Brandenburg“ auf der östlichen Havelseite (Neustadt).

Im Jahre 1474 wurde der Roland, Brandenburgs Symbol städtischer Rechte und Freiheiten, auf dem Neustädtischen Markt aufgestellt. Heute steht er nach einigen vorherigen Umzügen vor dem Altstädtischen Rathaus. 1521 bestätigte der Kurfürst Joachim I. den Titel „Chur –und Hauptstadt“. Erst 1715 erfolgte die Vereinigung der beiden Städte Brandenburg durch König Friedrich Wilhelm I. Mit der Gründung der Brennaborwerke durch die Gebrüder Reichstein beginnt 1871 eine neue Etappe der Industrialisierung in der Stadt. Die metallverarbeitende Industrie wird zur dominierenden Wirtschaftskraft. 1929 beging die Stadt ihr tausendjähriges Jubiläum mit der Einweihung der Jahrtausendbrücke. Und endlich wurde auch die Domgemeinde in die Stadt eingegliedert. Die Entwicklung der Stadt geht weiter. 1992 wird die Stadt Brandenburg zu einem der vier Oberzentren des Landes Brandenburg. Auch das Brandenburgische Oberlandesgericht und die Generalstaatsanwaltschaft siedeln sich an. Zudem wird die Fachhochschule eingerichtet.

1993 dann die Änderung des Stadtnamens. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die offizielle Bezeichnung: Brandenburg an der Havel. Im Jahre 2007 dann feierten Stadt und Land gemeinsam den 850. Geburtstag der Mark Brandenburg. Am Ende des Jahres geht mit der Schließung der Rolandkaserne in Hohenstücken die über 300jährige Tradition der Stadt als Militärstandort zu Ende.

... zurück zur Übersicht | ... nach oben zum Seitenanfang

Ausgewählte Kultour-Tipps

  • Durch die Stadt mit dem Audioguide
  • Endecken Sie Brandenburg auf eigene Faust. Mit dem Audioguide erleben Sie die historische Kirchenlandschaft der Stadt Brandenburg an der Havel. Sie werden zu den schönsten Plätzen in unserer Stadt und den monumentalsten Kirchenbauten geleitet. Genießen Sie das Flair eines Spazierganges durch das Mittelalter und nehmen sich soviel Zeit wie sie möchten.
  • Erhältlich ist der Audioguide in der
    Touristinformation der Stadt Brandenurg an der Havel
  • Neustädtischer Markt 3
    Tel. (03381) 79 63 60
    Fax (03381) 79 63 629
  • Öffnungszeiten:
  • Ganzjährig
    Montag - Samstag 09.00 - 20.00 Uhr
  • Mai bis September zusätzlich
    Sonntag und Feiertag 10.00 - 15.00 Uhr
  • Museum im Frey-Haus
  • Im Frey-Haus kann der interessierte Besucher eintauchen in die Geschichte der Stadt Brandenburg an der Havel. In einer liebevoll zusammengestellten Dauerausstellung werden vor allem Exponate zur Geschichte der Stadt gezeigt. Wobei das wichtigste Ausstellungsstück das Gebäude selbst ist. Wurde es doch 1723 aus den Trümmern der Marienkirche erbaut, die den benachbarten Marienberg krönte. Zusätzlich bieten regelmäßige Sonderausstellungen einen tieferen Einblick in Spezialthemen.
  • Ritterstraße 96
    14770 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • Dienstag bis Freitag 9.00 – 17.00 Uhr
  • Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr
  • Eintritt: 3,00 EUR / ermäßigt: 1,00 EUR
  • Archäologisches Landesmuseum
  • 50.000 Jahre Geschichte! Mit dieser Ausstellung lernen Sie die Mark Brandenburg von einem ganz neuen Blickwinkel heraus kennen. Die Exponate dieser umfangreichen und besonderen Sammlung beinhalten vom Faustkeil aus der Steinzeit bis hin zu Stücken aus Zeiten der ersten Stadt auf märkischem Boden beinahe alles. Den Rahmen für die Ausstellung bildet das Kloster St. Paul, welches allein für sich schon einen Besuch lohnt.
  • Sie finden das Museum im Pauli-Kloster
  • Neustädtische Heidestraße 28
    14776 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • Dienstag bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr
  • Eintritt: 5,00 EUR / ermäßigt: 3,50 EUR
  • Industriemuseum
  • „Das Letzte seiner Art“. Die ehemalige Stahlwerkshalle ist heute ein großes und in seiner Art einmaliges Museum. Hier steht der letzte noch erhaltene Siemens-Martin-Ofen XIII . Die Spuren der über 100jährigen Brandenburger Stahlgeschichte sind hier erhalten.
  • August-Sonntag-Straße 5
    14770 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10:00 – 17.00 Uhr
  • Führungen: 10.30, 13.00 und 15.00 Uhr (2,00 EUR Aufschlag)
  • Eintritt: 4,00 EUR / ermäßigt: 2,00 EUR
  • Slawendorf
  • Das Slawendorf ist ein Freilichtmuseum der besonderen Art. Auf einer Fläche von mehr als 11.000 m² erleben Sie wie die Menschen im 11. Jahrhundert lebten. Das Schaudorf besteht aus 11 verschiedenen Hütten und einigen anderen interessanten Nachbauten. Es ist zu sehen wie die Leute von damals gelebt, gebaut und gearbeitet haben. Werfen Sie einen Blick in die Geschichte wie nie zuvor.
  • Neuendorfer Straße 89 c
    14770 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • Donnerstag bis Sonntag 13.00 – 17.00 Uhr
  • Eintritt: 3,00 EUR / ermäßigt: 2,00 EUR

... zurück zur Übersicht | ... nach oben zum Seitenanfang

Gastronomische Empfehlungen

  • Gaststätte Marina Schoners Wehr
  • Regionale Küche mit ausgesuchten Fischspezialitäten auf unserer Terrasse direkt an der idyllischen Havel. Nutzen Sie die Nähe zu ihrem Boot und kosten vom Chefkoch persönlich zubereitete Speisen.
  • Krakauer Straße 29a
    14776 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • täglich von 11.00 – 21.00 Uhr
    Mittwoch Ruhetag
  • Eiscafé Venezia
  • Erleben Sie den Flair Venezien’s in der Mark. Leckere Eis- und Kuchenspezialitäten erwarten Sie mitten in der schönen Innenstadt.
  • Steinstraße 28
    14776 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • täglich ab 10.00 Uhr
  • cafébar im Brückenhäuschen
  • Direkt am Ufer der Havel gelegen, befindet sich die cafébar. Lassen Sie sich von der Sonne verwöhnen und genießen dabei eine frisch gebrühte Tasse feinsten Kaffees.
  • Ritterstraße 76
    14770 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • Montag – Freitag 08.30 – 18.30 Uhr
    Samstag/Sonntag 09.30 – 18.30 Uhr
  • Rosinenbomber
  • Lounge, Drinks, Café..... gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, Cocktails, Kaffee und ausgewählte Wiskeysorten werden Sie hier finden. Die Historie zu Zeiten der Rosinenbomber ist hier noch lebendig.
  • Steinstraße 26
    147776 Brandenburg an der Havel
  • Öffnungszeiten:
  • täglich ab 10.00 Uhr

... zurück zur Übersicht | ... nach oben zum Seitenanfang

Apotheken, Ärzte, Kliniken

Giftnotruf: (030) 19 24 0   Rettungsstelle Klinikum: (03381) 41 12 80
Sperr-Notruf EC und Kreditkarten: (03381) 116 116   Bürgertelefon: (03381) 58 32 58

Allgemeinmedizin

  • Dipl.med. Karin Finger
  • Nicolaiplatz 10
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 30 08 75
  • Dipl.med. Reinhard Wolff
  • Hauptstr. 34
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 52 10 30
  • Dr.med. Hannelore Becker, Dr. med. C. Zimny
  • Magdeburger Landstr. 5
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 30 03 33
  • Apotheken
  • Germania-Apotheke
  • Steinstr. 17
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 20 12 47
  • Goethe-Apotheke
  • Nicolaiplatz 8
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 30 09 32
  • Raths-Apotheke
  • Hauptstr. 34
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 22 36 10
  • Kliniken
  • Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH
  • Hochstraße 29
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 41 10
  • St. Marienkrankenhaus
  • Bergstraße 1
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 36 60

Zahnärzte

  • Dr.-medic stom./RO Britta Barta
  • Sankt-Annen-Str. 38
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 22 65 81
  • Dipl.-Stom. Silvia Christow
  • Nicolaiplatz 8
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 30 09 33
  • Dr.med. Rainer Hauschild
  • Neustadt Markt 5-6
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 22 40 29
  • Kinderärzte
  • Dipl.-Med. Gudrun Wolff
  • Hauptstr. 34
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 52 10 30
  • Dipl.-Med. Bianka Krause
  • Jacobstr. 14
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 52 15 10
  • Dr.med. Jürgen Mey
  • Kanalstr. 8/9
  • 14776 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 52 47 52
  • Tierarzt
  • Karin Dreger
  • Vereinsstraße 9
  • 14770 Brandenburg an der Havel
  • Tel. (03381) 22 76 44

... zurück zur Übersicht | ... nach oben zum Seitenanfang