Siebenter Reisetag – auf dem Weg nach hause

Bei Nebel aufgewacht. Hoffentlich haben wir uns nicht zu früh auf zu hause gefreut!!! Uwe hat schon das Bett abgezogen, ob das die richtige Entscheidung war?? Angemeldet bei der Leitzentrale Schleuse Hohenwarthe haben wir uns auch schon. Wir bleiben optimistisch …

MONTAG, 5.12.2016 – KEINE ZIELEINFAHRT

Wir konnten, dank Uwe, schleusen: wenn das nichts heißen sollte. Es war außer uns niemand weiter unterwegs und so wurde die Schleuse nur für uns hoch gefahren. Die Heimat kam langsam in Sicht.

Es wäre zu schön gewesen: wir haben es leider nicht geschafft, die ‚Jacob‘ noch am Montag Abend nach hause in das Winterquartier zu bringen. Trotz des Nebels wären wir zwar spät in Brandenburg an der Havel angekommen, aber schon an der Schleuse in Zerben hatte uns der Schleusenwärter informiert, dass es einen technischen Defekt gibt. Die Schleuse Wusterwitz war eine Stunde vor unserer Ankunft telefonisch nicht mehr zu erreichen gewesen. Nachdem wir mit Hilfe des Schleusenwärters der Schleuse Zerbst eine Mobilfunknummer recherchiert hatten, erfuhren wir, was passiert war.

In Schleuse Wusterwitz wurde bei Bauarbeiten am Montag ein Elektrokabel gekappt, es ging nichts mehr. Wir mussten sogar wieder zurück fahren nach Genthin, um vom Boot zu kommen. Kaum zu glauben, die wirklich letzte Schleuse war zu. SCHADE. Also mussten wir die ‚Jacob‘ im Stadthafen Genthin zurück und allein dort übernachten lassen. Und Hafenmeister Dirk musste uns mit dem Auto abholen. Wir sind gespannt, wann die Schleuse Wusterwitz wieder repariert ist und wir die letzte Etappe hinter uns bringen können.